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 Holzstativ in Kenia selbstgebaut Nächstes Thema anzeigen
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G2_Astro
Administrator


Anmeldedatum: 08.04.2007
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 06.07.2008, 17:40 Antworten mit ZitatNach oben

    Ein Holstativ für eine NexStar GT Montierung


    Für meinen dritten Besuch in Mombasa - Kenia, habe ich mir beim ATH 2008 in Hückelhoven einen Skywatcher Maksutov SKM 127 mm Öffnung -
    1500 mm Brennweite als Kompakt - Instrument zum Messepreis vom Händler mitbringen lassen.
    Dieser soll mit der NexStar GT und einem Satz Okularen dann vor Ort in der Ferienwohnung bei den Verwandten in Mombasa verbleiben.

    Bei einem Aufenthalt von 28 Tagen, sollte es trotz der Regenzeit wohl genug Gelegenheiten zum beobachten geben.

    Die NexStar GT mit Montierungs - Flansch und die Steuerung fanden im Koffer Platz, da ja bei Condor 30kg erlaubt waren.
    Der 127 mm Maksutov ging mit den Okularen als Handgepäck mit in den Fliger.

    Ich kam mit meinen zwei Koffern auf 51 Kg also 21 Kg Übergepäck, nur gut das ein Koffer, mit dem gesamten Inhalt dabei in Kenia bleibt.
    Auch geschah es ohne jede Absicht Rolling Eyes, das der Skywatcher Maksutov in seiner Tasche auf dem Boden stehend, gar nicht mitgewogen wurde.


    Am Zoll in Mombasa ging dann nach "gutem Zureden" alles glatt! Rolling Eyes

    Also war Klar das ich mir vor Ort ein Stativ bauen musste!


    Am zweiten Tag in Mombasa, habe ich bei einem der zahlreichen Schreinereien und Holzhändler die man hier findet, entsprechende Hartholzlatten bestellt.
    Ich wollte alles etwas robuster bauen, als das was man sonst so kennt, da ich ja in angemessener Höhe zur Optik beobachten wollte.
    Darum wählte ich je zwei 60x30x1200 mm Holzlatten für außen und 50x30x1000 mm für den verschiebbaren Teil für jedes Stativbein.

    Als mir die Latten gebracht wurden und ich sie entgegen nahm, wurde mir schnell klar, das hier Hartholz (eine Art Mahagoni) nicht nur hart, sonder auch
    "sau schwer" ist, kaum zu tragen!

    Also war erst mal abspecken angesagt! Was mit der, im Koffer mitgenommenen, Handkreissäge und dem Werkzeug keine große Sache war

    Selbst die nun abgespeckten Latten für das Stativ sind noch ziemlich schwer.

    Image....................Image

    Von links nach rechts eine der angelieferten Latten, die daraus....... Hier die Spannbänder, aus Blech noch ungebogen, mit aufgeschweißten Gewindeträger.
    geschnittenen Latten; und rechts ein fertiges Stativbein.


    An den folgenden Tage, präsentierte der Himmel über Ostafrika wieder in voller Schönheit, so das ich es nicht erwachten konnte das Statuiv entlich nutzen können.
    So musste erstmal der Anblick mit blossem Auge und mit meinem kleinen
    8x40 Fernglas genügen.
    dabei stellte ich fest, das, dass Keruz des Südens sich beinahe genau um einen nicht weit vom Haus abstehenden Hölzernen Strommast dreht.

    Das könnte helfen, die NexStar GT Montierung schon vor Eintritt der Dunkelheit, ausreichend genau genug nach Süden auszurichten.
    Nach dem das Stativ zusammengebaut war, sich Alles gut und leichtgänging verstellen ließ, kam auch gleich die NexStar GT Montierung darauf.

    Image.... Image
    Der Erbauer des Stativs hinter der Montierung, mit der Spur eines ............... Das Kreuz des Südens Foto 8 sec. mit Olympus C310 vom Vortag.
    Glühwürmchens über dem Kopf. Es ist nur ein einfaches Stativ,
    also kein Heiligenschein Exclamation


    Die NexStar GT Montierung fertig ausgerichtet auf dem hohen Stativ, als erstes wurde Saturn in Visier genommen, bevor er von einer hohen Palme verdeckt wurde.

    Die ersten Beobachtungen brachten auch gleich wieder einen herrlichen Anblick des Südhimmels im Mai.

    An den nächsten Tagen konnten wieder herrliche Beobachtungen gemacht werden! Die Kugelsternhaufen, Sternansammlungen, mit den eingebetteten Dunkelwolken sowie um Mitternacht die ganzen Objekte rund um den Skorpion, zeigen das selbst ein F12 Teleskop unter gutem Himmel, nur wenige Deep Sky Objekte nicht darstellen kann.
    Es konnten die Kugelsternhaufen und Gasnebel bis an die Grenze vergrößert werden, die dann erst viele Details erkennen ließen.
    Für Deep Sky kaum geeignet gilt dann nicht!
    Aber das hatte mir ja der Besuch auf Mauritius mit der 100/1000 Russentonne schon gezeigt! http://www.g2-astronomie.de/phpbb2/viewtopic.php?t=16

    Der Gewinn an den Beobachtungsobjekten ist aber mit dem 5" Skywatcher Maksutov deutlich sichtbar, da zeigte sich das Er über eine sehr gute Optik verfügt. Deutliche Trennung an Doppelsternen und konzentrische Abbildung beim Sterntest.
    Auch habe ich wieder einen 0,5 Reducer im 2" Okularstuzen eingesetzt, um ein größeres Gesichtsfeld zu erhalten. Das erleichtert das Aufsuchen nach Dunkelwolken in den hellen Sternwolken der Milchstraße. Das ergibt ca. 2,2° Gesichtsfeld, Dunkelwolken und größere Gasnebel können damit gut überblickt oder abgefahren werden!
    Danach kann man die dann bei anderen Vergrößerungen genauer betrachten.

    Damit waren dann alle Gasnebel von M20 bis M16 (bei uns in Europa links oberhalb) des Skorpion eindrucksvoll zu sehen. Prachtvoll zeigt sich dann auch M11 hier in Kenia im Zenit.


    Siehe: Planeten - Zeichnungen http://www.g2-astronomie.de/phpbb2/viewtopic.php?p=50#50

    Ist noch weiterhin in Arbeit!


_________________
Günter

GSO 12" Dobson, C8-Orange, C8-Schmidtkamera, 140/500 - Comet-Catcher, MC100/1000, Skywatcher ED 80 PRO, Skywatcher 8" Dobson, Skywatcher Maksutov SKM 127 / 1500
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